Sumo - Eine japanische Tradition

In diesem Frühling hat sich ganz Japan darüber sehr gefreut, dass der Ringkämpfer Kisenosato-Seki (187 cm, 175 kg, 32 Jahre alt, geboren in der Präfektur Ibaraki, Tagonoura-Heya) der 72. Yokozuna wurde. Damit ist nach 19 Jahren endlich einmal wieder ein Japaner Yokozuna geworden.

 

Sumo ist wie viele andere japanische Kulturgüter angeblich aus China ins Land gebracht worden. In dem ältesten Buch „Kojiki“ gibt es bereits im Jahr 712 eine Beschreibung des Sumo. Sumo etablierte sich als ein Teil der Vorbereitung auf eine gute Ernte, also als eine Art Fest. Die jungen gesunden nackten Männer widmen dem Gott ihre Körper und Kräfte.

 

Es handelt sich hierbei um die ursprünglich aus Japan stammende Form des Ringkampfs. Dieser wird mit der japanischen Naturreligion, dem Schintoismus, verbunden. Weil man vor den Göttern die eigenen Kräfte zeigen möchte, tragen die Kämpfer nur den Mawashi (den Gürtel der Sumokämpfer) und müssen sich „gottesfürchtig“ verhalten (also anständig benehmen).

 

Dieser Grundsatz hat sich bis heute in den aktuellen Grand-Sumo-Wettkämpfen (Tournament) gehalten. Im Jahre 1684 in der Edo-Zeit wurde Sumo von der Verwaltung von Schreinen und Tempeln als Aufführung erlaubt. Das ist der Beginn des professionellen Sumo. Der Beruf eines „Sumo-Ringers“ entstand. Alle Sumo-Aufführungen fanden auf den Höfen der Schreine bzw. Tempeln statt. Die erste Aufführung fand im Tomioka-Hachimanngu-Schrein in Fukagawa statt. Dazu später mehr.

 

Im Jahre 1925 wurde der Japanische Sumo-Verband gegründet. Dieser Verein verwaltet und organisiert alles im Zusammenhang mit „Ozumou“ (dem professionellen Sumo).

http://www.sumo.or.jp/

Alle Sumo-Ringer, alle Oyakata (Meister), die Sumou-Ringer erziehen, alle Gyouji (Kampfrichter), alle Yobidashi (Funktionsträger) und alle Tokoyama (Friseure) sind Mitglied des Japanischen Sumo-Verbandes (JSV). Der JSV veranstaltet sechsmal im Jahr die sog. „Honbasho“. Honbasho sind die Turniere im japanischen Sumo, bei denen über Auf- und Abstieg der Ringer in den verschiedenen Ligen („Divisionen”) entschieden wird. Im Januar mit dem „Erstturnier“, im Mai mit dem „Sommerturnier“ und im September („Herbstturnier“) finden Honbashos in Tokyo im „Ryogoku Kokugaikan“ statt. Das Frühlingsturnier im März findet in Osaka statt, und das „Nagoya-Turnier“ im Juli in Nagoya. Im November gibt es dann noch in Fukuoka das „Kyushu-Turnier“.

 

Der Honbasho beginnt immer am 2. Sonntag des Monats, dauert 2 Wochen und endet am 4. Sonntag. Sumo-Ringer kämpfen 15 Mal! Auch in den geraden Monaten machen Sumo-Ringer Wandersumo (oder sind auf Tournee in kleineren Städten). Die Sumo-Ringer sind also das ganze Jahr sehr gut beschäftigt.

 

Wer Sumo–Ringer werden möchte, soll männlichen Geschlechts sein, über 167cm groß und über 67kg wiegen. Daneben soll er jünger als 23 Jahre sein. Die Tür ist auch Ausländern offen. Nur eine Bedingung gibt es: Jeder Sumo-Heya darf maximal einen ausländischen Sumo-Ringer aufnehmen.

Alle Sumo-Ringer gehören zu einem „Sumo-Heya“. Ein Heya ist eine Art Sportlerstall. Die Heyas dienen nicht nur dem Üben des Sports in den zugehörigen Trainingsräumen, sondern stellen  kommunenähnliche Lebensgemeinschaften. Sie essen, putzen, schlafen und trainieren dort.

 

Zurzeit gibt es in Japan 45 Heyas. Die Größe ist sehr unterschiedlich. Ein Heya kann 30 Ringer haben, aber es gibt auch ein Heya, das nur 2 Ringer aufnimmt.

 

Die Sumo-Ringer nehmen zwei Mahlzeiten täglich zu sich. Nach dem morgendlichen Aufstehen trainieren und üben sie etwa 4 Stunden gemeinsam intensiv. Zum Mittag- und Abendessen nehmen Sumokämpfer protein- und fettreiche schmackhaften Mahlzeiten („Chanko“) zu sich, welche von ihnen selbst zubereitet werden. Ein Mittagschlaf nach dem Essen soll dabei die Gewichtszunahme begünstigen. Nach dem Mittagschlaf geht es weiter mit individuellem Training. Das Leben im Heya ist hierachisch organisiert. Die Sumo-Ringer der unteren Ränge leben in Gemeinschaftsunterkünften und erledigen die alltäglichen Aufgaben.

 

Und wofür das alles?

Um einen möglichst gute Platzierung in der Banzuke-Rangliste zu erreichen.
 

„Banzuke“ ist die Bezeichnung für Rangliste der Kämpfer, die nach jedem Turnier auf der Grundlage der Kampfergebnisse neu erstellt wird. Die Banzuke-Tabelle wird 2 Wochen vor jedem Honbasho (Turnier) veröffentlicht. Auf der Tabelle werden alle Sumo-Ringer (etwa 700) pyramidenförmig gedruckt.

 

Ganz unten sind die „Jonokuchi“. Das ist die sechste und unterste Division. „Jonidan“ ist die zweitniedrigste Liga des Sumos. Etwa 450 Ringkämpfer gehören zu diesen beiden untersten Ligen. Sie tragen nur Yukata(Sommerkimono aus Baumwolle) und ziehen Geta (Holzsandalen) an.

 

Die „Sandanme“-Division ist die drittniedrigste Klasse. Ihr gehören 200 Sumokämpfer an. Sie dürfen die Zehenstegsandale aus Emaille anziehen und einen dünnen Mantel anhaben.

 

Dann kommt die „Makushita“-Division. Sie ist die dritthöchste der sechs Klassen des japanischen Sumo und der gehören 120 Sumokämpfer an. Sie dürfen einen dicken Mantel, ein Halstuch und einen Gurt aus Seide (Hakata-obi) tragen. Die Ringkämpfer unter “Makushita” bekommen kein Gehalt.

 

Abhängig von der Zugehörigkeit zu ihrer Division erhalten die Sumo-Ringer bei jedem Honbasho (also sechsmal im Jahr) 150.000, 100.000, 80.000 und 70.000 Yen. Das ist wie ein Taschengeld. Die Sumo-Ringer brauchen kein Geld zum Lebensunterhalt, weil der Heya und der Japanisches Sumo-Verband sie unterstützen.

 

Die beiden höchsten Divisionen bilden zusammen die „Sekitori“-Ränge.

Die zweithöchste Division wird „Juryou“ genannt und hat nur noch 28 Mitglieder.

Die „Makuuchi“-Division ist die höchste Liga im japanischen Profi-Sumo. Ihr gehören 42 Mitglieder an. Sie ist nochmals in einzelne Ränge unterteilt. In absteigender Reihenfolge sind Yokozuna, Ozeki, Sekiwake, Komusubi (mindestens 2 Kämpfer) und Maegashira (34 Kämpfer).

 

Kämpfer in den Sekitori-Rängen bekommen ein festes monatliches Gehalt vom Japanischen Sumo-Verband (z.B. Jyuryo 1.040.000 Yen, Yokozuna 2.820.000 Yen).

 

Darüber hinaus erhalten Sie noch Boni, wie Siegprämien, Preisgelder usw. So ist es möglich, dass ein Yokozuna monatlich über 10 Millionen Yen verdient.

 

Zu den weiteren Privilegien eines Kämpfers der Sekitori-Ränge gehört unter anderem, dass ihm mehrere Gehilfen (Sumoringer in niedrigeren Divisionen aus demselben Heya) zur Seite gestellt werden. Sie erledigen für ihn wichtige Aufgaben im Alltag.

 

Außerdem dürfen Sekitori einen Seiden-Mawashi (Gürtel) tragen statt des bisherigen Baumwoll-Mawashi. Sie dürfen früher essen als alle niedriger eingestuften Kämpfer und bekommen ein eigenes Zimmer.

 

Sie dürfen bzw. müssen an der Ringeintrittszeremonie teilnehmen, und dabei ist es ihnen erlaubt einen sogenannten Kesho-Mawashi („Ziergürtel”) zu tragen. Sofern das Haar des Sumo-Kämpfers eine ausreichende Länge erreicht hat, kann er von nun an einen O-ichou-mage (eine Frisur in Form eines Gingko-Blattes) tragen statt des bisherigen Chon-mage (diese Frisur ist viel einfacher gemacht und nicht so kunstvoll).

 

Es gibt ein japanisches Sprichwort, das sagt „Geld ist unter dem Dohyo (Ring) begraben“.

Alle Ringkämpfer wollen Sekitori werden. Das ist aber ein harter Weg. Man braucht einen starken Körper, einen starken Geist, viel Trainingseinsatz und natürlich auch Glück.

 

Wer entscheidet über „Banzuke“, die Rangliste der Sumo-Ringer?

 

Die Kampfrichterversammlung mit 23 Mitgliedern, die nach jedem Turnier zur Beratung zusammentritt, entscheidet über die Auf- und Abstiege und hält den neuen Rang für jeden einzelnen Kämpfer auf Papierrollen fest. Die Ergebnisse werden jedoch zunächst unter Verschluss gehalten und erst an dem Montag 13 Tage vor Beginn des nächsten großen Turniers mit dem neuen Banzuke veröffentlicht.

 

Wie kann ein Sumokämpfer Sekitori werden und Sekitori bleiben?

Die Antwort ist sehr einfach: immer siegreich den Ring verlassen!

 

Sumo ist eine Art Ringkampf. Dohyō heißt der Ring, in dem die Sumo Ringkämpfe stattfinden. Ein Dohyō ist ein Kreis von Reis-Strohballen mit einem Durchmesser von 4,55 Metern, auf einer quadratischen Plattform aus Ton mit einer Seitenlänge von 6,70m und 34 bis 60 cm hoch. Die Oberfläche ist von Sand bedeckt.

 

Ziel des Kampfes ist es, den Gegner aus einem sandbedeckten, mit einem Strohseil abgesteckten Kreis zu drängen oder ihn so aus dem Gleichgewicht zu bringen, dass er den Boden mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen berührt. Ein einzelner Kampf dauert meist nur einige Sekunden.

 

Der Gyouji (Kampfrichter) trifft eine Entscheidung mit welcher Siegtechnik gewonnen wurde. Es gibt im japanischen Sumo 82 Siegtechniken und 5 Nichttechnische Siege.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Techniken_im_Sum%C5%8D

Zum Schluss möchte ich noch den Begriff „Yokozuna” erläutern: Yokozuna ist der höchste Rang im Sumo-Ringen. Den Titel gibt es seit etwa 300 Jahren, und seitdem haben nur 72 Kämpfer diesen Rang erreicht.

 

Die aktuellen Kriterien für den Yokozuna sind: einen edlen Charakter haben und zweimal hintereinander als Ozeki-Ringer ein Honbasho-Turnier gewinnen.

 

Im Gegensatz zu allen anderen Rängen kann ein Yokozuna nicht degradiert warden. Sind seine Leistungen bei Turnieren allerdings wiederholt schlecht, wird von ihm erwartet, dass er freiwillig zurücktritt. Er muss seinen Abschied vom aktiven Ringen erklären. Im Tomioka-Hachimanngu-Schrein in Fukagawa ist das Yokozuna-Denkmal errichtet. Auf der Rückseite des Denkmals sind die Namen aller 72 Yokozunas eingraviert.

 

Im Jahre 1933 wurde mit Akebono aus Hawaii zum ersten Mal ein Ausländer zum Yokozuna (64. Yokozuna). Der 65. Yokozuna Takanohana und der 66. Yokozuna Wakanohana sind Brüder. Ihr Vater war Ozeki. Im Jahr 1999 wurde Musashimasru aus Hawaii der 67. Yokozuna. Der 68., der 69., der 70. und der 71. Yokozuna waren alle aus der Mongolei.

 

Musashimaru ist jetzt Meister und hat sein Heya. Wakanohana ist aus der Sumo-Welt ausgestiegen und führt einige Restarurants. Sein jüngerer Bruder Takanohana ist im Jahre 2003 als Yokozuna zurückgetreten und ist seither Meister und hat ein Heya. Er bildet Nachwuchs aus und arbeitet für den Japanischen Sumo-Verband.

 

Zurzeit haben wir vier Yokozunas. Wir sind gespannt auf das Nagoya-Turnier im Juli.

                                        Kuniko Chinzei (S. Sch.)

 

参考文献 (Literaturnachweis)

 

伊藤勝治(第三十四代 木村庄之助)監修

 「大相撲の解剖図鑑」  エクスナレッジ 2016

Der Autor (Ito Katsuharu) ist der 34.Kimura Shounosuke, der ehemalige Kampfrichter.

https://fr.wikipedia.org/wiki/Kimura_Sh%C5%8Dnosuke

 

田代良徳(元玉ノ井部屋 幕下力士 東桜山)

「みんなの大相撲」    ベストブックス  2009

Der Autor (Tashiro Yoshinori) ist der ehemalige Sumo-Ringer, der in der „Makushita“-Division war und zum Tamanoi-Heya gehörte.

 

相撲―日本の伝統のひとつ

この春、稀勢の里関(身長187cm、体重175kg、茨城県出身、32歳,田子ノ浦部屋)が第72代横綱に昇進したことで日本中が沸きました。これにより、19年ぶりに日本人横綱が誕生したことになります。

 

相撲は他の日本文化の至宝と同様、中国からもたらされたと言われています。日本最古の歴史書「古事記」(712)にすでに相撲の記述があります。相撲は豊作を願う「祭り」の一部として定着していきました。健康な裸の若い男が神の前で、自らの身体と力を捧げる、これが日本の相撲の原形となっていったのです。そして、これは日本の自然宗教である神道と結びつきます。神の前で自らの力をみせるのですから、身には廻しひとつしかつけず、また、神に捧げるものですから礼儀も重んじなければなりません。これは現在の大相撲まで脈々と受け継がれています。江戸初期の1684年、相撲興行は寺社奉行の管理下に置かれました。これが、大相撲の始まりです。つまり、力士という職業の誕生です。江戸時代の相撲興行はすべて神社やお寺の境内で行われました。そして最初の興行は、深川の富岡八幡宮で行われました。これについては後ほど述べます。

 

1925年(大正14年)、日本相撲協会が設立され、大相撲(プロ相撲)のすべてを取り仕切っています。

http://www.sumo.or.jp/

相撲を取る力士、力士を育てる親方、相撲の勝負を決定する行司、呼び出し、床山など、大相撲に関係する人々は全員、日本相撲協会に所属しています。日本相撲協会は、年6回の「本場所」を開催します。「本場所」は、力士の地位・給金を決定する番付作成の基準となる正式の場所のことです。1月の「初場所」、5月の「春場所」、9月の「秋場所」は東京の両国国技館で、3月の「春場所」は大阪、7月の「名古屋場所」は名古屋で、そして11月には福岡で「九州場所」が行われます。「本場所」は、第2日曜日から始まり2週間続き、第4日曜日に終わります。相撲力士は取り組みを15回するわけです。それ以外の偶数月も、地方巡業や各種イベントに参加するので、力士にオフシーズンはありません。

 

力士になるには、身長167cm以上、体重67kg、義務教育を終了した23歳未満の男子であることが条件です。外国人にも門戸を開いています。ただ、外国出身力士は一部屋一人までと決められています。

全ての力士はいずれかの相撲部屋に所属しています。相撲部屋とは、力士を養成する場所です。相撲部屋は相撲を取る稽古場だけでなく、寝食を共にする生活共同体のようなものです。力士はそこで食事を作り、食べ、掃除をし、睡眠をとり、そして相撲のトレーニングをします。目下、45の相撲部屋があります。その規模は様々で、30人の力士を抱えている部屋もあれば、たった2人の力士しかいない部屋もあります。

 

相撲取り(力士)の食事は一日2回です。朝の起床から約4時間、全員で集中的に稽古をします。昼食と夕食は、自分たち力士が作ったタンパク質と脂肪豊富な、美味しい食事(ちゃんこ)をします。食後の昼寝も太るために大事です。午睡の後は、各自身体を作るためのトレーニングに励みます。相撲部屋の生活は階級制が色濃く残っています。階級の下の力士は大部屋に住み、日々の雑用をこなします。

 

何のため、相撲取りはがんばっているの?

それは、番付、つまりランキングリストでできる限り高い順位につくためです。

 

「番付」とは、相撲取りの順位を表示するもので、毎場所終了後、勝負の結果に基づき新しく作成されるものです。「番付表」と呼ばれる印刷物の形で各「本場所」の2週間前に発表されます。番付表には全ての力士(約700人)がピラミッド構造に印刷されています。

 

番付表の一番下に、6番目の地位で、一番低い「序の口」がきます。続いて番付表の2段目に書いてあるのは「序二段」です。約450人の力士がこれらの段にいます。彼らの服装はゆかた(単衣の着物)に下駄履きです。次が下から3番目のクラスの「三段目」です。ここには200人がいて、エナメルの雪駄と羽織が許されます。その上が「幕下」です。ここは6段階の上から3番目の高さのところです。ここには120人がいます。博多帯と外套とマフラーが許されます。「幕下」以下の力士には給料が出ません。

 

6場所毎に、「幕下」で15万円、「三段目」で10万円、「序二段8万円、「序の口」7万円が取り組み料としてもらえるだけです。しかし、生活にかかる一切は相撲部屋と相撲協会が負担してくれています。

 

上位2つのランクは合わせて「関取」と呼ばれています。2番目に高いランクの「十両」に所属しているのは28人です。「幕内」に大相撲の中で最も高い位置にあり、定員は42名以内と決まっています。「幕内」の中も更に、ランク付けがあります。上から「横綱」、「大関」、「関脇」、「小結」(最低2人、4人以内)、前頭(24力士)です。

 

「関取」になると月々、給料が日本相撲協会から支払われます(例:十両は104万円、横綱282万等々)。

 

給料以外にも優勝賞金、懸賞金やその他諸々の給付金でもらえるので、横綱の場合、月1000万以上稼ぐこともあります。「関取力士」の特権としては、数名の力士が付き人(同じ部屋の下の階級の力士)がつき,関取の身の回りの世話や雑用をしてくれます。

 

その他、関取になると今までの綿製に代わり絹の廻しを付けることが出来ます。食事もランクの低い力士より先に食べることができ、個室も与えられます。

 

関取は土俵入りができ、その際「化粧廻し」を付けることが許されます。髪の毛も十分伸びていれば、今までの簡単なちょんまげから、大銀杏を結うことも出来ます。

 

 

「土俵にはお金が埋まっている」という言葉があります。相撲界の入門した者全員の目標は関取になることです。しかし、これは厳しい道のりです。頑強な肉体と頑強な精神、稽古につぐ稽古、そしてもちろん運も必要です。

 

「番付」は誰が決めるのでしょう?本場所が終了すると、「審判部」の親方23人が「番付編成会議」を開き、本場所での成績に基づいて協議し、力士の昇進と降格を編成します。新しい番付は巻紙に書かれますが、次の本場所が始まる13日前の月曜日まで告示しません。

 

関取になるにはどうしたらいいのでしょう?そして、関取で居続けるにはどうしたらいいでしょう?

答えはとても簡単です。勝ち続ければいいのです。

 

相撲は土俵の上でする格闘技です。6.7m四方、高さ60cmほどに土を盛り、その上に直径455mの円を俵で区切り、表面は砂に覆われています。これを土俵とします。

 

相撲は足の裏以外の身体の一部(頭髪も含む)が相手より先に土俵に着いた場合、もしくは土俵外に身体の一部が先についた場合に負けとなる、と言う単純明快なルールで成り立っています。闘い時間はたいてい数秒です。

 

審判の役割を担っているのが行司です。行司はどの「決まり手」で勝負がついたか言葉で表現します。現在、技(決まり手)82手と、非技(勝負結果)が5種類あります。

最後にもう一度横綱について説明したいと思います。「横綱」は力士の最高位です。この称号は江戸時代からありますが、現在まで数えてもたった72人しか、この称号に到達していません。当初は、横綱は今のような地位ではなく、強い力士に与えられた称号にすぎませんでした。

 

現在の横綱昇進基準は、大関で2場所連続優勝するか、あるいは、これに準ずる成績を残し、かつ、品格・力量が抜群と評された場合です。

 

横綱は、他のランクとは違って降格することはありませんが、成績不振がつづけば横綱審議委員会から引退勧告が出されるなど、引退があるのみです。深川の富岡八幡宮には、現在、「横綱の碑」があり、72人の横綱の名前が刻まれています。

 

1993年に米国出身の曙関が第64代横綱になりました。1995     年の第65代貴乃花と1998年の第66代若乃花は兄弟で、父も相撲取りで「大関」でした、1999年には米国出身の武蔵丸が第67代になり、2003年の第68代横綱 朝青龍、2007年の第69代横綱 白鵬、2012年の第70代横綱 日馬富士、2014年第71代横綱 鶴竜はモンゴル出身です。

 

武蔵丸は現在、「武蔵川部屋」を率いて後進の指導にあたっています。若乃花は相撲界から身をひいて芸能活動や飲食店経営をしています。弟の貴乃花は、20031月に横綱を引退しましたが、その後は「貴乃花部屋」の親方として、また、日本相撲協会の役員として活躍しています。

 

現在は、白鵬、日馬富士、鶴竜、稀勢の里の4人の横綱が相撲界を盛り上げています。7月の名古屋場所が楽しみです。

                                鎭西恭仁子

 

参考文献:

 

伊藤勝治(第三十四代 木村庄之助)監修

「大相撲の解剖図鑑」  エクスナレッジ 2016

 

田代良徳(元玉ノ井部屋 幕下力士 東桜山)

 「みんなの大相撲」    ベストブックス  2009

 

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